Flüchtlinge

Flüchtlinge, die auf der Suche nach einem sicheren Ort zu uns nach Deutschland kommen, sind eine hoch vulnerable Personengruppe. In der Regel sprechen sie unsere Sprache nicht, sind mit den Gepflogenheiten und Regeln unserer Gesellschaft nicht vertraut und haben oft vor und während ihrer Flucht traumatische Erfahrungen gemacht. Vielfach haben sie Gewalt, auch sexuelle Gewalt erlebt.

Gerade unbegleitete und von ihren Familen getrennte Minderjährige, junge Frauen, geistig oder körperlich behinderte Kinder und Jugendliche oder solche, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, sind aufgrund ihrer Abhängigkeit und begrenzten Fähigkeit sich selbst zu schützen besonders gefährdet, (erneut) Opfer von sexueller Gewalt zu werden.

Dem Engagement aller, die sich in der Flüchtlingsarbeit betätigen, gebührt höchster Respekt und Anerkennung. Dabei ist es notwendig, auch in der Arbeit und im Kontakt mit Flüchtlingen die Prävention vor sexualisierter Gewalt als wichtiges Qualitätskriterium im Blick zu haben, um im Rahmen der Willkommenskultur unseres Bistums einen sicheren Raum für Menschen auf der Flucht zu schaffen.

Zur Ermöglichung der Präventionsarbeit in diesem Tätigkeitsfeld, finden Sie hier viele Anregungen, Informationen und notwendige Materialien: